Pastateig ohne Ei – Grundrezept

Pastateig © ECHTES rockss!

Pasta. Basta!

Pasta ist ein hoch verarbeitetes Lebensmittel. Immerhin kannst du es selbst aus guten Produkten herstellen. Und du benötigst nicht unbedingt eine Nudelmaschine, nicht einmal ein Nudelholz.

Pastateig: Grundrezept

  • 200 g Pastamehl Typ 1050 oder Mehl Typ 405 oder 550
  • 200 g Hartweizengrieß
  • 200 g Wasser (wiegen ist genauer als abmessen)
  • 3 g Salz (nimm ein Gutes)
  • Stärke für das Ausrollen
  • getrocknete, gemörserte Kräuter nach Bedarf (hier Thymian und Majoran); insbseondere Kurkuma färbt den Teig schön goldblond.

Und so gehst du vor:

  1. Knete alle Zutaten gut durch. Rund 10 Minuten solltest du investieren.
  2. Lasse den Pastateig anschließend ½ Stunde bei Zimmertemperatur unter einem Küchen-/Leinentuch ruhen.
  3. In der Pasta- oder Nudelmaschine (ich nutze eine manuelle) bis auf Stufe 6 walzen (der Teig muss leicht durchsichtig sein wie Milchglas), zwischendurch mehlen oder mit Reis-, Mais- oder Kartoffelstärke bestäuben. Das kannst du auch ohne Nudelholz und Maschine. Nutze eine Flasche oder ein Longdrinkglas. Alternativ gibt es Auf- oder Vorsätze für Küchenmaschinen, beispielsweise den Kitchen Aid Nudelwalzenvorsatz.
  4. Tagliatelle oder Spaghetti schneiden (manuell oder per Aufsatz auf besagter Maschine) – ein Bunkern der Teiglappen auf mehligem oder stärkehaltigem Untergrund ist hilfreich.

Die Nudeln auf einem Grillrost 2-3 Tage oder liegend auf Leinentüchern trocknen oder sofort verarbeiten … und dann genießen 🙂
Die Pasta hält gut durchgetrocknet und entsprechend gelagert locker ein Jahr ☺

Pastateig trocknen © ECHTES rocks!

Pasta kochen

2-3 Minuten in ordentlich Salzwasser für Pasta direkt nach dem Schneiden und ohne Trocknen, getrocknete Pasta benötigt 3-5 Minuten mehr. Das Kochwasser soll nach Meer schmecken; dann ist der Salzgehalt richtig. Ein anschließendes Schwenken in heißem Olivenöl und Kräutern erhöht den Genuss.

Pastateig – Varianten

Alternativ kann auch Vollkornmehl, Kastanienmehl, Kichererbsenmehl oder Buchweizenmehl verwendet werden. Im Fall von Buchweizenmehl spricht man auch von Soba. Bei Kräutern und Gewürzen sind der Fantasie keinen Grenzen gesetzt. Färbe mit Kurkuma, Rote-Beete-Saft, Curry, Safran, Spinat, Johanniskrautblütensaft, Paprikapilver, Holundersaft, Johannisbeersaft usw.

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