Gemüse-Tarte

Diese Gemüse-Tarte wird dir munden. Tarte ist ist ein neutraler Mürbeteig, welcher süß wie herzhaft belegt werden kann.

Gemüse-Tarte © ECHTES.rocks!

Tarte — Ein Teig für alles

Mit Tarte wird ein Mürbeteig (mit/ohne Ei) bezeichnet, welcher als schneller Kuchen dient. Der Belag kann süß (beispielsweise Apfelscheiben und Zimt) oder deftig (beispielsweise Gemüse) sein. Im Gegensatz zum Auflauf ist eine Tarte stets recht flach, also dünn belegt. Eine Tarte kannst du warm und kalt genießen.

Manche Tarte-Rezepte sehen ein Gitter oder einen Teigdeckel vor. Verdopple in diesem Fall die Teigmenge.

Tarte oder Quiche?

Die Quiche ist stets herzhaft und meist auch höher belegt. Im Gegensatz zur Quiche wird für die Tarte nicht nur Mürbeteig, sondern zuweilen auch Blätterteig genutzt. Quiche und Tarte sind übrigens Wörter für Kuchen oder Torte.

Alternativen für die Tarte-Form

Die typische Tarte-Form hat einen Durchmesser von 28 Zentimetern und kommt mit knapp 300g Mürbeteig aus.
Du kannst auch eine Springform nutzen oder eine Auflaufform. Fette und bemehle die Form.

Tarte-Teig

Der Teig lässt sich variieren. Grundelemente sind Mehl und Fett. Dabei kannst du auch Pseudogetreide verwenden.

  • 220g Mehl Typ 410 (Weizen- oder Dinkelmehl; es funktioniert auch Vollkornmehl)
  • 60g Butter (oder ein Öl, das hohe Temperaturen verträgt)
  • 1 Prise Salz
  • 1 Ei (oder 1 EL Leinsamen mit 3 EL Wasser eingeweicht)
  • Etwas Wasser bei Bedarf

Mürbeteig vor dem Kneten © ECHTES.rocks!

Verknete den Teig so lange bis er weich und geschmeidig ist und nicht mehr an der Schüssel klebt. Der Teig kommt jetzt zum Ruhen für 30 Minuten in den Kühlschrank. Du kannst auch Teig vorbereiten, um diesen am nächsten Tag zu verarbeiten. Dann sollte er luftdicht lagern, um keine Feuchtigkeit zu verlieren.

Teig in Tarte-Form © ECHTES.rocks!

Rolle den Teig dünn aus und platziere ihn in die Tarte-Form.  Lege einfach die Form auf den ausgerollten Teig und  drücke diese hinein. So erhältst du den perfekt runden Boden. Aus dem übrigen Teig kannst du nun eine Rolle formen und diese als Rand verwenden. Steche den Teig mehrfach mit einer Gabel ein. So kann sich das Gemüse mit dem Boden verbinden.

Auf dem Foto siehst du eine Variante von Weizen- und Dinkelmehl (50:50) und Leinsamen statt Ei.

Jetzt kannst du den Ofen vorheizen, auf 180°C Ober-/Unterhitze bzw. 160°C Umluft.

Gemüsebelag

Beim Belag sind der Fantasie und der Saison keine Grenzen gesetzt. Ich nutze Bohnen, Erbsen, Möhren, Porree, Paprika, Peperoni. Es sollten ca. 600g Gemüse sein. Brate dies kurz an und würze es nach Belieben.

Typisch mediterran sind im Sommer: Aubergine, Knoblauch, Paprika, Peperoni, Schalotten, Tomate, Zucchini, Zwiebel. Dazu passen eingelegte Gemüse wie Oliven, Artischockenherzen und Baby-Mais.

Gemüsebelag © ECHTES.rocks!

Käse und Schmand oder einfach Öl und Gewürze

Über das Gemüse verteile eine Mischung aus 50gr. Saure Sahen, 100g Sahne und ca. 40g Parmesan. Mit etwas Kurkuma und schwarzem Pfeffer wird die Masse herrlich maisgelb und ist gesund. Du kannst auch vegane Produkte nutzen oder einfach ein Gewürzöl herstellen. Nimm dazu ca. 3 EL Öl (das heiß werden darf) und verfeinere es mit Salz, Pfeffer, Knoblauch, Kurkuma usw.

Ab in den Ofen und ca. ½ Stunde backen. Du kannst frische Rosmairn- und Thymianzweige in den letzten Minuten auf die Tarte geben. So entfalten sie ihr Aroma und verbrennen nicht.

Topping | Kräuter und Salat obendrauf

Gemüse-Tarte mit Wildkräutern © ECHTES.rocks!

Auf die fertige Tarte passen Wildkräuter und Gewürze. Ich nehme beispielsweise Schnittlauch, Majoran, Blattsenf und wilde Rauke.

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